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Diese Seite dient der Information. Hier wird es zukünftig verschiedene Artikel zu lesen geben. Einer dieser Artikel wird immer einen relativ aktuellen Bezug haben. Es wird gemeckert und gelacht, geweint und geschrien und vor allem wird gelernt. Was? Na, daß das Leben manchmal überraschend lustig und surreal sein kann. Genießen wir es, solange es noch währt! Ein Klick auf den roten Pfeil am Ende der Artikel führt zum Inhalt zurück. Viel Spaß wünscht Euch

DER REDAKTEUR




INHALT

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Ich träum von Dir - Jens Maul..........download


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Ich träume von Dir - Jens Maul

Ich träme von Dir - Jens Maul

Ja, auch die typischen Bösewichter in unserem Universum leben und sterben nicht allein. Sie werden verehrt und geliebt. Erst jüngst teilte uns die liebreizende Kamilla A. (Name von der Redaktion nicht geändert) mit, dass es Momente der Sehnsucht gibt, in denen Sie sich von starker Macht angezogen fühlt.

"... und dann überkommen mich seltsame Gedanken!" sagt sie ruhig und erläutert fachkompetent ihre filigran ausgearbeiteten Pläne zur Erringung der Weltherrschaft. Ihre Augen glänzen vor Eifer und eine kleine Träne der Leidenschaft rinnt einsam die Wange herab. Man kann es förmlich hören, wie sie schreit: "Ich falle noch auf fremden Boden, aber irgendwann rinnen meine Brüder und Schwestern über die Wange und stürzen in eine Welt, die ganz und gar Kamillas (Name von der Redaktion nicht geändert) Welt ist."

Verhalten blickt sie aus dem Fenster und gibt sich Ihren Träumen hin. Mir bleibt nur noch der leise Abgang. Ich will sie nicht stören, diese großartige Frau, die unsereins zeigt, dass es sich noch zu träumen lohnt. Ich wünsch ihr viel Erfolg!

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Gefahr aus der Hohlwelt: Aliens bedrohen die Menscheit

Alien im Erdinneren

Diese Geschichte sollte zur Ente des Jahres gekürt werden! Welch umnachteter Geist erfindet eine solche Storie, die in sich schon Widersprüche aufweist.
Dem aufmerksamen Leser dieses Artikels wird die Diskrepanz der Aussagen schon aufgefallen sein. Da stellt sich doch die Frage des Warum? Warum wird man mit so etwas belästigt? Warum sind Ausserirdische eigentlich Innerirdische?

Ein Gefühl der Angst macht sich breit: Kamen die Ausserirdischen wie ein Schwarm von Ameisen auf unseren Planeten und warfen ihre Flügel fort? Vergruben sie sich hernach in den Tiefen des Planeten, um hundert Tausende von Jahren ungesehen unter uns zu weilen? Warum sind sie humanoid?
... und wie kommt die Treppe in den Fels? Wahrscheinlich hat sie genormte Standardtrittmaße eines im Durchschnitt 1,80m großen Menschen?
Ich vermute, die Inner-...ups, Ausserirdischen bauten die Pyramiden, erfanden das Rad und sind in jedem Unternehmen der Welt die stillen geldgebenden Teilhaber.

Die letzte Frage, welche ich zur Diskussion frei geben möchte ist die, warum will der Schlaf nicht kommen?
Es mag an der latenten Gefahr liegen, daß in der Erde lebenden Ausserirdische die wirklich ernst zu nehmende Absicht verfolgen, die an der Oberfläche lebenden Menschen vollends zu verwirren und auf das geistige Niveau eines Zeitungsredakteurs, der solch hahnebüchenen Artikel verfasst, zu bringen.


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Von den Steinen


1. Steine die ultimative Lebensform
a) Was macht Leben aus?
b) Leben Steine?
2. Der Phänotyp Stein
a) Die Steinzeit
b) Der Steinsche Instinkt
3. Die Hypergesellschaft der Steine
4. Resümee


Eigentlich entsprechen sie nicht der herkömmlichen Definition von Leben: Steine.

Doch sollen sie an dieser Stelle einmal etwas näher betrachtet werden, die Kumpels Granit und Quarz und wie sie alle heißen. Die sicherste Vorgehensweise, um sie den Lebewesen zuzuordnen, ist es, sie zuerst einmal auf Analogien betreffend des bekannten Lebens hin zu untersuchen. Im zweiten Schritt werden dann die phänotypischen Merkmale erläutert. Das dritte Kapitel schließlich wird aufzeigen, dass Steine nicht nur eine ultimative Lebensform sind, sondern auch in einer Hypergesellschaft leben.

1.Steine, die ultimative Lebensform

a) Was macht Leben aus?

Es verändert sich, indem es sich entwickelt. Einher damit geht meist eine Evolution, eine Größenveränderung oder eine Bewegung.
Es betreibt Stoffwechsel, indem es Materie physikalisch transformiert oder gar energetisch umwandelt.
Es vervielfacht sich durch Fortpflanzungsmechanismen und sorgt somit für ein Bestehen der Art über den Tod des Individuums hinaus.

Wichtig ist die Tatsache, dass Leben nicht als leben interpretiert wird, wenn es nicht alle Argumente erfüllt.

b) Leben Steine?

Steine verändern sich. Natürlich liegen sie meist nur faul herum, und dennoch weis man von Felsen, welche sich an sogenannten Extremtouren beteiligten und z.B. wilde Bäche in Gebirgen stromabwärts bereisen. Doch neben dieser reinen Fortbewegung verändern sich Steine auch äußerlich: Sie erfahren Größenveränderungen. Je älter sie werden, desto kleiner werden sie. Von Abnutzung kann hier jedoch nicht die Rede sein, vielmehr von einem kollektiven Drang zu mehreren auf einem kleinen Raum zusammen zu kommen. Evolutionär gesehen erfahren die Steine auch eine Veränderung. Manche erwachsen aus organischem Material. Freilich dauern solche Vorgänge sehr lange. Doch das stört sie nicht, denn sie leben in der sogenannten Steinzeit, einer speziellen Zeit für Steine. Doch dazu später mehr.

Steine betreiben Stoffwechsel. Ja, so unglaublich das auch klingt, sie wandeln Materie um. Natürlich geschieht das nicht so, wie es Menschen und Tiere machen. Steine essen nicht in dem Sinne. Sie nehmen vielmehr Wasser über feine Poren auf. In ihrem Inneren verfärben sie sich und bilden Salze oder Kristalle als Ausscheidungen aus. Selbst die Umwandlung in Energieformen erfolgen. Wenn Steine im Winter Wasser halten und dieses gefriert, so geben sie aktiv dem Druck nach und teilen sich. Schnell springen sie auseinander, damit es nicht zu einem Verdauungsproblem kommt. Besonders große Steinekolonien betreiben eine Art kollektiver Verdauung. Das Kollektiv Planet z.B. stößt überschüssige Gase an seine Umgebung aus. Ein Vorgang übrigens, welcher der Geburt von Steinen vorangeht, womit Steine grob den Kloakentieren ähneln.

Steine pflanzen sich fort. Da die Steine eingeschlechtlich sind mussten sie im Laufe der Evolution zu verschiedenen Mechanismen der Arterhaltung zurück greifen. Zum einen erfolgt die Fortpflanzung durch Teilung. Große Steine zerbrechen oder zerfallen in viele kleine. Hierbei haben sie sich symbiotische Beziehungen zunutze gemacht. Oftmals mit dem Menschen, welcher sie zermahlt und anschließend zu Quadern formt, oder sie kleingehackt in langen Reihen auf der Erdoberfläche verteilt. Die Gegenleistung für diesen Dienst ist offensichtlich: Menschen erhalten Schutz vor Feinden, indem sie sich im Gewirr der Steinjungen verbergen und sie können sich besser orientieren, indem sie den Signalfarben "Schwarzer Teer" oder "Grauer Beton" folgen. Doch neben der mehr oder weniger symbiotisch forcierten Teilung gebähren Steinkollektive, z.B. das oben schon erwähnte Kollektiv Planet flüssige Nachkommen. Um diesen gute Chancen für den Lebensbeginn zu ermöglichen, schleudert das Elternkollektiv die Kleinen Kilometerweit in die Atmosphäre, um sie weit zu verteilen.

Damit sei bewiesen, dass Steine Lebewesen sind.

2.Der Phänotyp Stein

Steine sind sehr viel älter wie die Menschheit. Sie haben seit Anbeginn des Universums Zeit gehabt sich zu entwickeln. Um die komplizierten Strukturen der steinschen Gesellschaft zu verstehen, müssen einige Besonderheiten der Steine geklärt werden:

a) Die Steinzeit

Steine leben zyklisch. Sie werden geboren, werden älter und erreichen dann wieder ihren Geburtszustand, indem sie sich teilen und zerfallen. Danach beginnen sie von vorne diese Entwicklung zu durchlaufen. Sie leben also nicht nur vorwärts in der Zeit, sondern auch rückwärts. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten und Vorteile. Steinen ist es so möglich Zeitreisen zu machen und sich multiple zu entwickeln. Theoretisch haben sie die Möglichkeit sich seit Anbeginn der Zeit unendlich lange entwickelt zu haben, da jeder Zeitsprung vorwärts einen Zeitsprung rückwärts und einen folgenden Sprung in der Zeit nach vorne mit einschließt. Anders ausgedrückt, die Steine erleben die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft zugleich.

Dieser Tatsache folgend mussten die Steine eine ihnen eigene Wahrnehmung entwickelt haben, welche sie logischerweise von Anfang an besaßen. Die Erkenntnis dieser Eigenart hat die Steine deshalb auch nicht überrascht, weil sie von Anfang an wussten, dass sie so waren, wie sie sind und noch werden.

Das Weltbild der Steine schließlich besitzt ein geschlossenes Geschichtsverständnis, da der Anfang mit dem Ende verknüpft ist und dieses auch genauso eintreten wird. Um deshalb nicht vollends irre zu werden entwickelte sich der Warten Instinkt. Steine warten bis alles vorüber ist. Wahrscheinlich, um dann über das Erlebte ein Buch zu schreiben.

b) Der Steinsche Instinkt

Steine entstanden ursprünglich aus dem Nichts. Sie waren plötzlich. Natürlich verfügten diese Ursteine noch nicht über die den heutigen Steinen eigene Selbsterkenntnis, aber sie handelten schon nach Instinkten. Und einer dieser Instinkte, der Schutz vor Beeinflussung, veranlasste die Steine dazu sich zusammenzuschließen. Doch damit standen sie vor dem Problem des Zusammenhaltes. In der unendlichen weite des Alls, gab es also nur eine Lösung: kleiner werden und mit vielen anderen kleinen Steinen einen großen Stein bilden. Das Kollektiv war geboren.

Doch noch ein zweiter Instinkt hat die Entwicklung der Steine entscheidend beeinflusst. Der Instinkt Warten bis es vorbei ist. Evolutionär gesehen kann sich diese Eigenart erst spät und aufgrund des Einflusses von Bewusstsein und Steinzeiteffekten herausgebildet haben. Denn allen Steinen ist es gemein, nicht aufzufallen und still an einem Orte liegen bleiben zu können. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die meisten Fressfeinde reagieren auf fliehende Bewegungen und übersehen oftmals gut getarnte Beute.

Das Kollektiv bietet Gesellschaft und Zuflucht zugleich.

3.Die Hypergesellschaft der Steine

Steinzeiteffekt und Kollektiv bilden in Kombination eine äußerst effektive Gesellschaftsform. Da im vorneherein alles bekannt ist, gibt es keine negativen Einflüsse, wie z.B. Verbrechen an anderen Steinen. Gerade aber, weil alles bekannt ist, greift das Ursache - Wirkungsprinzip. Damit es so ist, wie es war, es ist und sein wird, muss auch alles so geschehen, wie es geschah, geschieht und geschehen wird. Und zwar in allen alternativen Ausprägungen, welche nicht mehr alternativ erscheinen, weil sie vorherbestimmt sind. So leben die Steine also in einer Gesellschaft ohne offensichtliche Geheimnisse.

Und doch gibt es zwei Tatsachen, welche aus Sicht der Steine nur eine Tatsache ist. Was war vor dem Entstehen der Materie? Was geschah zum Zeitpunkt der Nichtexistenz des Lebens?

Es darf vermutet werden, dass den Steinen das Nichts bekannt ist, da sie von Anfang an ein Bewusstsein besitzen (werden). Zu Beginn der Zeit haben sie also auch das Ende gesehen und somit die Differenz erkennen können. Die Differenz von Sein und Werden der Philosophie im Wirklichkeitsraum. Und da es tatsächlich eine Differenz gibt, muss das Nichts genau diese Differenz sein. Folglich ist es den Steinen bekannt. Wahrscheinlich verehren sie es einem Schöpfergott gleich als Ursprung ihrer Existenz, sowohl räumlich und zeitlich, als auch unter spirituellen Gesichtspunkten wie Sein und Werden oder Schicksal, das keins ist, da alles so passiert, wie es letztlich sein wird.

4.Resümee

Die Steine sind uns in ihrer Entwicklung um eine Ewigkeit voraus. Vielleicht erscheinen sie deshalb so stumm und ohne Leben, da wir in ihrem Lebenszyklus nur eine Zeiterscheinung sind. Vielleicht nehmen sie uns gar nicht wahr. Dagegen spricht die teilweise symbiotische Lebensweise. Wie auch immer: Steine sind nicht so, wie sie einem auf den ersten Blick erscheinen.




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